Am 04.11. wurden wir zu einer Bahnübung mit der Feuerwehr Happing auf dem THW Gelände eingeladen. Dort steht auf einer nachgebauten elektrifizierten Gleisanlage ein alter Doppelstock Personenwagen der Bahn. Angenommen war ein Brand im Wagon. Es musste der Einsatz teils unter Atemschutz und unter Beachtung der Sicherheit Aspekte wie Gleis Sperren, Oberleitung freischalten, Wagon sichern die simulierte Brandbekämpfung und Personenrettung durchgeführt werden. Hier bei waren auch Rollstuhlfahrer zu bergen, was das ganze nicht vereinfachte.

Die Übung war sehr realistisch gestaltet. Ein Dank den Kameraden aus Happing.

Dieses Jahr ging der Feuerwehrausflug nach Berlin mit dem Zug. Dort gab es für uns viel zu sehen und zu erleben. Am Freitag besichtigten wir die Lehrrettungs- und Feuerwache Berlin Mitte, am Abend ging es dann zur urigen Gaststätte Pionierlage, die ein kleines DDR Museum beherbergt. Der Samstag wurde dann im Bundestag mit einem Vortrag begonnen, anschließend Stadtrundfahrt auf dem Schiff und dann noch besuch im DDR Museum. Abends war zufällig noch die Veranstaltung Berlin Leuchtet und wir konnten die Sehenswürdigkeiten mit einer schönen Lichtshow bewundern.

Alle Jahre wieder, so stand auch der Umgang mit der Motorsäge am Mittwoch wieder auf der Tages Ordnung. Wir wurden von unserem Andi zuerst in der Theorie über Rechtliches, UVV und Schnitttechniken Unterrichtet. Im Anschluss mussten wir dann unter den wachsamen Augen vom Andi das Theoretische ins Praktische umsetzen. Hierfür hatten wir uns den Spannungssimulator des KFV Rosenheim ausgeliehen. Diese Jährliche "Auffrischung" ist auf alle Fälle wichtig, damit das gelernte nicht vergessen wird und auch dann im Einsatz Sicher angewandt werden kann wenn es auch nicht so häufig benötigt wird.

Danken möchten wir hier besonders dem Andi der zur Übung auch das Holz besorgt  hatte und dem Tobi für den Hol- und Bringservice des Simulators.

Zur diesjährigen Großübung der Gemeinde Feuerwehren, ausgerichtet von der FF Raubling, wurden wir und die Feuerwehren Reischenhart, Nicklheim, Großholzhausen, WF Redenfelden und der Kater Rosenheim Land 12/2 um 18.12 Uhr alarmiert. Das Übungsobjekt war dieses Jahr der Neubau der Firma Krones, hier wurde ein Brand mit vermissten Personen angenommen. Die wesentlichen Aufgaben bestanden darin schnell die Personensuche zu beginnen eine Wasserversorgung für die Brandbekämpfung zu errichten und die Ganze Einsatzleitung zu Organisieren. Der "Einsatz" bekam von den anwesenden KBM´s die den Ablauf beobachteten durchweg Lob und nur wenig Anregungen worauf im Ernstfall besser zu Achten wäre.

 

Am 20. Juni machte sich eine Delegation unserer Feuerwehr auf, um endlich das lang ersehnte neue LF10 bei der Firma Rosenbauer in Leonding abzuholen.

Nach der Anreise wurden wir von der Firma Rosenbauer und Herrn Schweiger von der Firma BAS empfangen. Jetzt galt es die Lieferscheine für die Beladung und die neu bestellten Geräte im Fahrzeug und auch das Fahrzeug selbst zu prüfen. Wir teilten uns in kleine  Gruppen auf und diese Tätigkeit war zeitgleich auch eine erste Fahrzeugkunde. Nach dem Mittagessen gab es eine Einweisung in das Fahrzeug insbesondere Bedienenung im Führerhaus, Stromerzeuger, Tragkraftspritze und Pumpe mit Schaumzumischung.

Die ersten Eindrücke ließen wir dann gemütlich auf uns wirken bevor es am nächsten Tag wieder weiter ging mit der Endabnahme. Es gab noch eine sehr interessante Werksbesichtigung - hier rollt aktuell alle knapp 7 Stunden ein fertiges Feuerwehrfahrzeug vom Band - eine Erstaunliche Leistung.

Kurz vor Mittag war es dann soweit - das LF10 wurde jetzt offiziell an uns übergeben und wir fuhren nach Hause.

Gegen 14 Uhr wurden wir von unserern Kameraden und Vertretern der Gemeinde empfangen.

Jetzt begann noch das zeitintensive umräumen vom alten LF8 ins neue LF10, das bis 18 Uhr abgeschlossen war. Somit ist das neue Löschfahrzeug einsatzbereit.

Um 19:30 Uhr gab es noch die erste Fahrzeugeinweisung durch unsere Kommandanten für die Mannschaft und zum Ausklang des Tages wurde noch gegrillt.

Am 11. Juni kamen 4 Kameraden in den Genuss einer ganz besonderen Ausbildung: Am TRT 7000, einem Trainingssimulator von Weber Rescue Systems, konnten wir das Befreien eines eingeklemmten Fahrers üben. Der Simulator verfügt über verschiedene austauschbare Teile (Rot auf den Bildern zu sehen), die die üblichen Schnitt- und Spreitzpunkte an LKW-Fahrerkabinen realitätsnah abbilden. Die Technische Hilfe bei LKW-Unfällen stellt die Feuerwehr vor viele Herausforderungen, die im PKW-Bereich nicht anzutreffen sind. So muss bei LKW normalerweise dauerhaft auf einer Rettungsplattform gearbeitet werden. Hinzu kommen u. a. die bewegliche Lagerung der Fahrerkabine, große Mengen an Betriebsstoffen, Gefahren durch die Beladung uvm. Ausbildungen wie diese helfen uns, auch in solchen Extremsituationen schnell und effektiv Hilfe leisten zu können. Auch als Feuerwehr ohne Rettungssatz kann man schon eine Menge Vorarbeit leisten.

 

Vom 24.07.2017 bis 29.07.2017 war bei der Feuerwehr Raubling der Brandcontainer, organisiert vom KFV Rosenheim zu Gast.

Von uns konnten 4 Mann an der Ausbildung teilnehmen. Zusätzlich stellten wir an zwei Durchgängen einen Sicherungstrupp.

manu danke

Zum Flohmarkt bekamen wir überraschend Besuch von Manu. Dieser Besuch war für uns Überraschend aber von Ihr lange geplant, denn sie wurde genau vor 10 Jahren bei einem Auffahrunfall am 12.07.2007 als Beifahrerin schwerst verletzt und von den Feuerwehren Raubling, Pang und Pfraundorf mit dem Fahrer aus dem zerstörten VW Bus geborgen (Hier der Link zu dem Einsatz damals). Sie bedankte sich bei uns mit einem Geschenk. Dafür herzlichen Dank! Eine seltene und nette Geste, die uns sehr freut!

Dieses Jahr wurden alle Ortswehren, die Werksfeuerwehr Redenfelden und die BRK Bereitschaft Raubling zur Großübung nach Pfraundorf alarmiert. Um 18 Uhr wurde über Funk die Autobahnmeisterei mit Verpuffung in der Werkstatt als Übungsobjekt durchgegeben. Im Weiteren galt es dann für die Wehren Aufgaben wie Menschenrettung mit schwerem Gerät und Drehleiter, Personensuche und Brandbekämpfung unter Atemschutz, Wasserförderung über lange Wegstrecken, Abschirmen nahe stehenden Gebäuden und zusammen Arbeit mit dem BRK zu bewältigen.

Die Übung wurde von den KBM´s Gruber und Buchmann beobachtet und bewertet. Es wurde allgemein die Mannschaftsstärke der Gemeindewehren gelobt und auch die Arbeitsweisen, es wurde auch bisschen darauf hingewiesen dass es auch einfachere Wege und Strukturen gäbe.

Auch Bürgermeister Karlsberger beobachtete die Übung und sagte dass es ihn Stolz mache wenn er die Wehren mit Blaulicht und Martinshorn mit vollen Fahrzeugen anfahren sieht. So weiß er die Gemeinde in sicheren Händen im Notfall und das es jetzt im Feuerwehrhaus Pfraundorf noch eine Brotzeit zur Stärkung gibt.

Die Feuerwehr Pfraundorf möchte sich bei der Autobahnmeisterei für die Zuverfügungstellung des Geländes, den Wehren Raubling, Redenfelden, Reischenhart, Großholzhausen und Nicklheim bedanken. Ebenfalls gilt der dank dem BRK Raubling das alle mit Mann und Gerät zum Erfolg dieser Übung beigetragen haben.

Am 28.04.2016 konnten 4 Teilnehmer unserer Feuerwehr an einer Heißausbildung im Brandcontainer teilnehmen. Diese Ausbildung besteht aus Theorie und drei Praxiseinheiten. Beim ersten Praxisübung durften die Teilnehmer im Brandcontainer die Verschiedenen Rauchgasarten und die Flash Over Bildung ansehen. Teil 2 bestand aus einem Innenangriff und sicheren Öffnen der Brandtüre und Teil 3 war dann im Brennenden Raum Löschtechnik und richtiges Löschen des Feuers.

Am 22.10. fuhren wir zur BTK in Nicklheim. Dieses Objekt war das Ziel der diesjährigen Großübung der Gemeindefeuerwehren aus Raubling. Angenommen war ein Brand an der Lagerhalle und es mussten Vermisste Personen gefunden werden. Diese wurden von der BRK Ortsgrppe versorgt. Dank an die Feuerwehr Nicklheim und die Firma BTK für diese Übungsmöglichkeit

Am Samstag durften jeweis zwei Teilnehmer von den an der Bahnlinie anliegeneden Feuerwehren aus dem Inntal am Bahnlehrgang bei Meridian Teilnehmen. Hier wurden und die Triebfahrzeuge und Zuggarnituren mit Gehfrenquellen in Theorie und Praxis erläutert.

Bei der letzten Übung testeten wir verschiedene Arten von Wasserwerfern, hier die passenden Bilder zur Jahreszeit.

fuenf neue first-responder fuer die feuerwehr pfraundorf 1 20140227 1085492576Um als Ersthelfer am Einsatzort bestens vorbereitet zu sein machten fünf unserer Kameraden den Lehrgang zum First Responder.

An zahlreichen Samstagen und Abenden wurden Sie auf sämtliche medizinische Notfälle in insgesamt 96 Unterrichtsstunden bestens vorbereitet.

Am Samstag den 22.02.2014 wurde das Erlernte bei einer schriftlichen und praktischen Prüfung mit Erfolg unter Beweis gestellt.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Ambulanz Rosenheim dem EH Trainigszentrum aus Raubling und natürlich unserer Ausbilderin Veronika Mayer!

Auf dem Bild von links: Franz Aichinger, Stephan Urankar, Simon Wittke, Johannes Antretter und Johannes Rappel

Es ist vollbracht! Unsere Aktiven haben wieder ein Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" bestanden. Hier die Teilnehmer:

Michaela Berger, Gruppenführer, silber
Aichinger Franz, Maschinist, gold rot
Unzeitig Christoph, Melder, gold
Antretter Johannes, Angriffstruppführer, gold
Wiesholzer Johannes, Angriffstruppmann, gold
Rappel Johannes, Wassertruppmann, gold rot
Weingartner Bartholomäus, Wassertruppführer, gold grün
Alexander Berger, Schlauchtruppmann, silber
Andreas Berger, Schlauchtruppführer, silber

Die Weihe des neuen Mehrzweckfahrzeugs der Feuerwehr ist keine himmlische Kaskoversicherung, wir wollen vor allem die Menschen segnen, die damit im Einsatz für Hilfe am Nächsten unterwegs sind", hob Pfarrer Josef Hartl gestern bei der Segnung vor dem Feuerwehrhaus in Pfraundorf hervor.

Bürgermeister Olaf Kalsperger sieht das rund 90 000 Euro teure Fahrzeug, das als Ersatzbeschaffung in Betrieb genommen werden soll, auch als Segen für Menschen an, denen im Notfall geholfen werden muss. "Wenn jemand in Not gerät, ist es gut zu wissen, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute helfen, die Gemeinde schaut darauf, dass sie gut ausgerüstet sind", sagte das Gemeindeoberhaupt.

Albert Berger, Vorsitzender und Erster Kommandant der Pfraundorfer Wehr gab nicht nur seiner Freude über das seit 2010 geplante und beantragte Fahrzeug Ausdruck, sondern auch über die rege Teilnahme an der Feierstunde von der Patenfeuerwehr Aising, den einzelnen Ortsteilfeuerwehren und den österreichischen Freunden von der Feuerwehr Sachsenburg in Kärnten.

Das Ausbau des 163 PS starken VW Crafter , der mit sechs Mann besetzt werden kann, erfolgte durch Firma Furtner und Ammer in Landau an der Isar. Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer erwähnte in seinen Grußworten auch die Aufgeschlossenheit der Gemeinden im Landkreis Rosenheim gegenüber den Freiwilligen Feuerwehren. "Ohne die wäre eine zeitgemäße Ausrüstung kaum möglich."

Text: OVB Online
Foto: Franz Ruprecht

Hier der Bericht der FF Sachsenburg

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